PRESSEMITTEILUNG
GÖTTINGEN. Die Bestattungsbranche im deutschsprachigen Raum gilt als traditionell, oft steif und von austauschbaren Floskeln geprägt. Ein Göttinger Unternehmen bricht nun radikal mit diesen Konventionen: Unter der Domain gbh.rip präsentiert das Göttinger Bestattungshaus ein Online-Manifest, das im Netz für enormes Aufsehen sorgt. Das Konzept setzt auf kompromisslose Transparenz, digitale Effizienz und ein Leistungsspektrum, das weit über das klassische Handwerk hinausgeht.
Dass die Texte auf der Homepage so ungeschminkt und präzise sitzen, ist kein Zufall: Hinter dem Unternehmen steht eine hauseigene Medien- und Presseagentur, die bereits seit 1997 existiert. Durch diese jahrzehntelange journalistische Erfahrung verzichtet das Haus komplett auf künstliche PR, teure Werbeanzeigen oder gekaufte Bewertungsportale (wie Trustpilot). Man spricht eine eigene, klare Sprache – das Geschäft trägt sich rein durch Mundpropaganda und Empfehlungen.
Für ein Bestattungshaus ein absolut außergewöhnlicher Weg: Das Unternehmen nimmt sich das Recht heraus, Aufträge abzulehnen. Nicht aus Kapazitätsgründen, sondern aus Überzeugung und dem eigenen Anspruch an höchste Qualität. Die Basis für jede Zusammenarbeit bildet der „Todesfall.Report“ – ein Online-System, über das Angehörige relevante Daten vorab vollständig übermitteln müssen. Ohne diese schriftlichen Fakten und eine verbindliche Anzahlung rückt kein Leichenwagen aus. Eine betriebswirtschaftliche und logistische Notwendigkeit, die für Struktur im emotionalen Chaos sorgt.
Das Angebot des Hauses bricht mit jedem Tabu. Jochen Freiherr von Waltershausen setzt auf eine schonungslos ehrliche Aufklärung: Wer eine anonyme Billigbestattung wählt, bekommt den Pappsarg – bei regulären Aufträgen wird ausschließlich deutsche Markenqualität geliefert. Das Portfolio wird über ein digitales Netzwerk aus unzähligen spezialisierten Domains gesteuert und reicht von historischer Tradition mit einer Pferdekutsche aus dem Jahr 1880 bis hin zu extrem unkonventionellen Optionen:
„Wenn andere Bestatter mit der Beisetzung durch sind, fangen wir erst an“, lautet das zentrale Versprechen. Das Haus greift mit eigenen Lizenzen dort ein, wo Erben in hochspeziellen Situationen oft völlig überfordert sind:
Dieser kompromisslose, moderne Kurs entspringt keinem kurzfristigen Trend. Hinter dem Unternehmen steht eine Adelsfamilie mit über 700 Jahren Tradition im Bestattungswesen. Diese tiefe Verwurzelung erlaubt es dem Haus, auf künstliche Floskeln zu verzichten. Das moralische Zentrum der Philosophie lässt sich in einem einzigen, ehrlichen Satz zusammenfassen, der den Kern der Arbeit auf den Punkt bringt:
„Vieles lässt sich organisieren. Nur nicht, dass es sich gut anfühlt.“